Diese Website verwendet technisch notwendige Cookies. Mit Ihrer Einwilligung werden außerdem Cookies für Statistik und Marketing eingesetzt. Ihre Auswahl können Sie jederzeit ändern. Datenschutz
Architekturfotografie für Unternehmen und Architekturbüros
Außenansichten, Innenräume und Unternehmensarchitektur. Sorgfältig geplant und für Unternehmenskommunikation oder Vermarktung fotografiert.
Gute Architekturfotografie zeigt nicht nur, wie ein Gebäude aussieht. Sie macht räumliche Zusammenhänge, Materialität und Nutzung verständlich.
Für Unternehmen, Projektentwickler und Architekturbüros. Produktionen ab etwa einem halben Tag.
Architekturfotos entstehen für eine Aufgabe
Architekturaufnahmen sind nicht nur dazu da, um ein Gebäude zu dokumentieren. Sie können einen neuen Standort vorstellen, eine Immobilie vermarkten, einen Geschäftsbericht bebildern oder zeigen, in welcher Umgebung ein Unternehmen arbeitet.
Dafür müssen Perspektiven, Lichtstimmungen und Motive zur späteren Verwendung passen. Eine Gesamtansicht erfüllt eine andere Aufgabe als eine Aufnahme, die Architektur und Nutzung miteinander verbindet.
Wenn diese Anforderungen vor der Produktion geklärt werden, entsteht eine Auswahl, die das Gebäude nicht nur hochwertig zeigt, sondern für unterschiedliche Kommunikationsaufgaben einsetzbar ist.
Orientierung vor der Produktion
Vor dem Fototermin ist häufig noch nicht eindeutig festgelegt, welche Ansichten tatsächlich benötigt werden. Ein Location-Check hilft, räumliche Zusammenhänge, geeignete Standpunkte, Lichtverhältnisse und organisatorische Einschränkungen frühzeitig zu erkennen.
Architektur verständlich zeigen
Professionelle Architekturfotografie verbindet Präzision und Ästhetik. Gesamtansichten, Innenräume und Details ergeben gemeinsam eine nachvollziehbare visuelle Beschreibung des Gebäudes. So entsteht keine lose Folge schöner Einzelbilder, sondern ein schlüssiges Gesamtbild.
Den laufenden Betrieb berücksichtigen
Viele Gebäude können für eine Fotoproduktion nicht einfach stillgelegt werden. Produktionsabläufe, Mitarbeitende, Fahrzeuge und Gebäudenutzung werden deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt. Alternativ kann die Fotoproduktion auch auf das Wochenende gelegt werden.
Außenansichten, Innenräume und Details
Eine Architekturproduktion sollte unterschiedliche räumliche Ebenen abdecken. Außenansichten vermitteln Lage, Volumen und Fassadengestaltung. Innenaufnahmen verdeutlichen Funktion und Atmosphäre. Details zeigen Materialien, Konstruktion und gestalterische Entscheidungen.
Welche Gewichtung sinnvoll ist, richtet sich nach dem Gebäude und der Kommunikationsaufgabe. Für die Vermarktung einer Immobilie werden andere Ansichten benötigt als für einen Geschäftsbericht, die Pressearbeit oder das Portfolio eines Architekturbüros.
Swabia South I, Altusried-Krugzell. Außenansichten, Innenräume und Details einer Logistikimmobilie für Swiss Life Asset Managers
Die richtigen Perspektiven entstehen nicht zufällig
Schnell angefertigte Aufnahmen können ein Gebäude erfassen. Sie zeigen jedoch nicht zwangsläufig die Perspektiven, räumlichen Zusammenhänge und Lichtstimmungen, die für die kommunikative Darstellung entscheidend sind.
Michael Jasten prüft deshalb bei einem Location-Check, welche Standpunkte funktionieren, wie sich Sonnenstand und vorhandenes Licht entwickeln und welche organisatorischen Bedingungen die Produktion beeinflussen. Auf dieser Grundlage lassen sich die benötigten Motive, Tageszeiten und Abläufe sinnvoll festlegen.
Auch »schlechtes« Wetter ist nicht ausschließlich eine Störung. Wolken, Regen, Nebel oder unterschiedliche Lichtstimmungen können zur Architektur und zur gewünschten Wirkung passen. Ob die vorhandenen Bedingungen bewusst genutzt werden oder ein Termin verschoben wird, wird mit den Auftraggebenden abgestimmt.
Was eine Architekturproduktion leisten muss
Welche Ansichten werden tatsächlich benötigt?
Vor der Produktion werden Kommunikationsziel, spätere Medien und gewünschte Bildwirkung geklärt. Daraus ergibt sich, welche Gesamtansichten, Innenräume, Details und ergänzenden Situationen benötigt werden.
Eine vollständig ausgearbeitete Motivliste muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht existieren. Sie kann bei Bedarf auf Grundlage des Location-Checks entwickelt werden.
Welche Rolle spielen Tageszeit und Wetter?
Fassaden, Fensterflächen und Innenräume verändern ihre Wirkung mit Sonnenstand und Tageszeit. Bei geeigneten Projekten beginnt die Produktion deshalb bereits in der Morgendämmerung oder berücksichtigt unterschiedliche Lichtphasen.
Bei ungünstiger Witterung wird entschieden, ob die Bedingungen gestalterisch integriert, einzelne Motive verschoben oder der Produktionstermin insgesamt angepasst wird.
Wie wird der laufende Betrieb berücksichtigt?
Architekturfotografie kann in vielen Fällen während des regulären Betriebs stattfinden. Dafür werden relevante Bereiche, Zugänge, Produktionsabläufe und Zeitfenster vorab abgestimmt.
Bei Bedarf werden Fahrzeuge, Mitarbeitende oder Nutzer bewusst in die Aufnahmen integriert. Sie können Maßstab, Funktion und Atmosphäre eines Gebäudes sichtbar machen.
Welche Bildvarianten entstehen?
Je nach Aufgabenstellung entstehen Außen- und Innenansichten, Gesamtaufnahmen und Details sowie Hoch- und Querformate. Unterschiedliche Aufnahmehöhen und Distanzen ermöglichen später eine flexiblere Verwendung in Print- und digitalen Medien.
Welche Rolle spielt die Bildbearbeitung?
Die vorselektierten Aufnahmen erhalten eine Basisbildbearbeitung. Bei den finalen Fotografien werden Perspektive, Helligkeit, Farbe und Kontrast auf die gewünschte Bildwirkung abgestimmt.
Stürzende Linien werden in der Regel vollständig korrigiert. Im Einzelfall kann eine teilweise Korrektur die räumliche Wirkung oder Dynamik einer Aufnahme besser erhalten. Das Entfernen störender Fahrzeuge, Schilder oder technischer Details ist zusätzlich möglich.
Architekturfotografie für Swiss Life Asset Managers
Für die Vermarktung der Logistikimmobilie Swabia South I in Altusried-Krugzell hat Swiss Life Asset Managers Michael Jasten mit der Architekturfotografie beauftragt.
Vor dem eigentlichen Fototermin hat ein gesonderter Location-Check stattgefunden. Dabei sind Testaufnahmen entstanden, anhand derer Motive, Perspektiven und Blickwinkel abgestimmt wurden. Die Produktion ist mit dem zuständigen Facility Management abgestimmt und von diesem begleitet worden.
Die Fotoproduktion hat bereits in der Morgendämmerung begonnen. Dadurch konnten Außenansichten in unterschiedlichen Lichtstimmungen sowie Innenräume und Gebäudedetails innerhalb eines Produktionstages fotografiert werden.
Beim Location-Check ist außerdem eine technische Einschränkung sichtbar geworden: Die Beleuchtung der rund 30.000 Quadratmeter großen Logistikimmobilie ließ sich nicht zentral einschalten. Jedes LED-Lichtband wurde über einen eigenen Bewegungsmelder aktiviert und hat sich ohne weitere Bewegung schnell wieder ausgeschaltet.
Die Lösung war pragmatisch: Eine schnelle Fahrt mit dem E-Roller durch die Halle hat die Lichtbänder nahezu zeitgleich aktiviert. Unmittelbar danach hat Michael Jasten die vorbereitete Kamera per Fernbedienung ausgelöst. Das Beispiel zeigt, wie ein Location-Check technische Einschränkungen frühzeitig sichtbar und eine funktionierende Lösung planbar macht.
Swiss Life Asset Managers hat 23 ausgewählte und bearbeitete Fotografien erhalten.
Architekturfotografie für unterschiedliche Kommunikationsaufgaben
Architekturfotografie kann eine Immobilie vermarkten, einen neuen Unternehmensstandort vorstellen oder die räumliche Identität eines Unternehmens sichtbar machen. Sie wird in Pressearbeit, Geschäftsberichten, auf Websites, in Präsentationen und im Employer Branding eingesetzt.
Arbeitsumgebung und Architektur prägen auch, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Deshalb können bei Bedarf nicht nur Gebäude und Räume, sondern auch deren tatsächliche Nutzung fotografiert werden.
Aus einer gut geplanten Produktion entstehen dadurch Aufnahmen, die sich nicht auf eine einzelne Veröffentlichung beschränken müssen.
Architektur als Teil einer Corporate-Produktion
Architekturaufnahmen können auch innerhalb umfassender Corporate-Produktionen entstehen. Dabei geht es nicht immer um eine möglichst objektive Dokumentation eines Gebäudes. Räume, Fassaden und Details können auch mit Arbeitsprozessen, Menschen und Unternehmensinhalten verbunden werden.
Für Hochland hat Michael Jasten unter anderem Außenansichten, Produktionshallen, Arbeitswelten und Gebäudedetails im Reportagestil fotografiert. Die Aufnahmen sind Teil eines umfangreichen Bildpools für den Nachhaltigkeitsbericht und weitere Aufgaben der Unternehmenskommunikation geworden.
Der fotografische Ansatz ist hier subjektiver als bei klassischer Architekturfotografie. Perspektiven und Ausschnitte sollen nicht nur räumliche Informationen vermitteln, sondern auch Atmosphäre, Nutzung und Unternehmenskultur sichtbar machen.
Vom Location-Check bis zur Bildübergabe
01
Ziele und Verwendung klären
Zu Beginn werden Anlass, Zielgruppen, benötigte Medien und gewünschte Bildwirkung besprochen. Daraus lässt sich ableiten, welche Bereiche und Perspektiven für die Produktion relevant sind.
02
Gebäude und Licht prüfen
Ein Location-Check ist bei Architekturproduktionen üblich und empfehlenswert. Dabei lassen sich Standpunkte, Lichtverhältnisse, Zugänge und organisatorische Einschränkungen beurteilen.
03
Produktion planen
Motive, Tageszeiten und Produktionsablauf werden aufeinander abgestimmt. Bei größeren Innenraumproduktionen kann eine Assistenz Transport, Lichtaufbau und technische Abläufe unterstützen.
04
Vor Ort fotografieren
Je nach Umfang dauert eine Architekturproduktion ungefähr einen halben bis zwei Tage. Der laufende Betrieb kann dabei häufig fortgeführt werden.
05
Auswahl und Bearbeitung
Michael Jasten erstellt eine Vorauswahl und stellt diese in einer geschützten Onlinegalerie bereit. Die vereinbarte Auswahl wird bearbeitet und anschließend zum Download übergeben.
Eine Produktion – mehrere Projektbeteiligte
An Architekturprojekten sind häufig mehrere Parteien beteiligt: Unternehmen, Bauherr, Projektentwickler, Architekturbüro, ausführende Unternehmen oder Betreiber.
In der Regel werden dem direkten Auftraggeber die vereinbarten Nutzungsrechte eingeräumt. Weitere Projektbeteiligte können zusätzliche Nutzungsrechte erwerben. Wird dieser Bedarf frühzeitig berücksichtigt, kann eine Produktion unterschiedliche Kommunikationsaufgaben abdecken, ohne dass jede Partei das Gebäude erneut fotografieren lassen muss.
Auch eine gemeinsame Finanzierung der Produktion ist möglich. Nutzungsumfang und Kostenverteilung sollten dafür vor der Beauftragung eindeutig vereinbart werden.
Häufige Fragen zur Architekturfotografie
Was kostet eine professionelle Architekturproduktion?
Eine klar begrenzte Architekturproduktion kann bei etwa 1.400 Euro beginnen. Das ist die untere Grenze für eine eng umrissene Aufgabe mit wenigen Bereichen, einem begrenzten Zeitfenster und überschaubarem Nutzungsumfang.
Ein typisches Budget liegt ungefähr zwischen 1.600 und 5.000 Euro. Entscheidend sind unter anderem Zahl und Größe der Bereiche, notwendige Location-Checks, Tageszeiten, Assistenz, Bildbearbeitung und Nutzungsrechte.
Bei einer Produktion mit mehreren Terminen, verschiedenen Standorten oder umfangreichen Nutzungsrechten kann das Budget auch höher sein.
Ist ein Location-Check immer erforderlich?
Ein Location-Check ist nicht bei jedem kleinen Auftrag zwingend erforderlich, wird bei Architekturproduktionen aber grundsätzlich empfohlen. Er reduziert Unsicherheiten und hilft, Perspektiven, Licht, Zugänge und organisatorische Besonderheiten vor dem Fototermin zu beurteilen.
Ob ein separater Termin sinnvoll ist, hängt von Gebäude, Umfang und Aufgabenstellung ab.
Was passiert bei ungeeignetem Wetter?
Wetterbedingungen werden nicht automatisch als ungeeignet betrachtet. Bewölkung, Nebel oder nasse Oberflächen können zur Architektur und zur gewünschten Bildwirkung passen.
Ob bei den vorhandenen Bedingungen fotografiert, der Ablauf angepasst oder der Termin verschoben wird, stimmen Auftraggeber und Fotograf möglichst 24 bis 48 Stunden vorher ab. Bereits entstandener Aufwand und nicht stornierbare Fremdkosten werden dabei berücksichtigt.
Kann während des laufenden Betriebs fotografiert werden?
Ja. Viele Architekturproduktionen finden in genutzten Büro-, Gewerbe- oder Produktionsgebäuden statt. Abläufe, Zugänge und sensible Bereiche werden vorab abgestimmt, damit der Betrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Alternativ lässt sich eine Fotoproduktion auch auf das Wochenende legen.
Wie lange dauert eine Architekturproduktion?
Eine klar begrenzte Aufgabe kann innerhalb eines halben Tages fotografiert werden. Für eine typische Produktion sind ein bis zwei Fototage realistisch. Unterschiedliche Tageszeiten, mehrere Standorte oder aufwendige Innenaufnahmen können zusätzliche Termine erforderlich machen.
Wie viele Fotografien werden übergeben?
Je nach Umfang entstehen ungefähr fünf bis 50 finale Fotografien. Entscheidend ist nicht eine möglichst große Zahl ähnlicher Aufnahmen, sondern eine Auswahl, die die benötigten Ansichten und Kommunikationsaufgaben sinnvoll abdeckt.
Muss vorab eine vollständige Motivliste existieren?
Nein. Ziele und späterer Einsatz sollten bekannt sein. Die konkrete Motiv- und Perspektivplanung kann anschließend gemeinsam entwickelt und bei einem Location-Check präzisiert werden.
Wie werden Nutzungsrechte vereinbart?
Der direkte Auftraggeber erhält einfache Nutzungsrechte für die vereinbarten Medien, Regionen und Zeiträume. Benötigen weitere Projektbeteiligte die Fotografien, können zusätzliche Nutzungsrechte vereinbart werden.
Wo fotografiert Michael Jasten?
Michael Jasten arbeitet vom Allgäu aus vorwiegend in Süddeutschland. Größere und mehrtägige Architekturproduktionen realisiert er im gesamten DACH-Raum und darüber hinaus.
Architekturfotografie für Ihr Projekt planen
Wenn Sie Außenansichten, Innenräume oder Unternehmensarchitektur fotografieren lassen möchten, lassen sich Produktionsumfang und Budget anhand weniger Fragen realistisch planen.

















